In unserer heutigen wirtschaftlich und technisch dynamischen Gesellschaft rücken mehr und mehr Themen wie Umweltbelastungen und nachhaltiges Handeln in den Vordergrund der Pressearbeit und der politischen Bühnen - regional genauso wie national oder international.
Nicht zuletzt auch deshalb, weil unsere Gesellschaft selbst die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur immer stärker zu spüren bekommt. Die Folgen des Klimawandels, neue Volkskrankheiten wie Krebs, Allergien, MS oder auch psychosomatische Krankheiten, die Trinkwasserversorgung in der Zukunft oder aber das Artensterben in Flora und Fauna sind nur einige Beispiele hierfür.
Dass diese essentiellen Themen bei unseren Bürgerinnen und Bürgern großen Diskussionsbedarf schaffen, zeigen die aktuellen Kontroversen um neue Naturschutzgebiete, gesetzliche Abstandsregelungen bei der Genehmigung neuer Windenergieanlagen, den Zustand von Fließgewässern, das Bienensterben und den Einsatz von Spritz- und Düngemitteln, um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen.
Die in den öffentlichen Medien zu vernehmenden Argumente sind nicht immer sachlich hinterlegt und bewertet, da sie oftmals von Interessengruppen vorgetragen werden, was gerade auch in der aktuellen Auseinandersetzung um den Dieselantrieb oder die Atemluftbelastung durch Feinstaub und Stickoxide deutlich geworden ist.